Überlegungen vor dem Türenkauf

Überlegungen vor dem Türenkauf

Türen

photo credit: npapist via photopin c

Der Rohbau ist erstellt, die Fenster gesetzt, die Leitungen verlegt und die Wände verputzt, nun könnten eigentlich die Türen eingebaut werden.

Vom Bauherren sind dabei im Vorfeld viele Überlegungen anzustellen, z. B. welche Investition man hierfür vornehmen will?

Vor vielen Jahrzehnten war es oft üblich für Türen Metallzargen zu setzen und die Türblätter aus einfachen glatten Fertigtürblättern  – hell oder dunkel – in die Scharniere zu hängen. Obwohl die Zargen gestrichen waren,  hatte  das Ganze aber im Nachhinein betrachtet wenig wohnlichen Charakter.

Heute sind wieder Türen aus Holz „in“ und dies in vielen Variationen und Farben.

Von der Eiche, über die Lärche, Buche oder Zeder, also von hell bis dunkel ist alles im Angebot zu finden.

Aber auch die Zargen und Türblätter in „weiß“ machen die Räume hell und sind zeitlos für viele Generationen.

Zu planen ist noch bei den Türblättern evtl. das Aufsetzen von Profilleistenrahmen, oder auch die Möglichkeit sich für einen Lichtausschnitt zu entscheiden.

Bei Anbringung von Glas im Türblatt sollte wegen einer eventuellen Verletzungsgefahr (besonders bei Kindern)  immer ein Sicherheitsglas eingebaut werden.

Man könnte sich auch für ein Glas erwärmen, in das Ornamente eingeschliffen sind, oder ein  Familienwappen eingearbeitet wird.

Besitzt man einen großen Wohnraum könnte man eine schöne, vielleicht mit einem Segmentbogen gestaltete Doppeltüre vorsehen. Natürlich müssen dann die  anderen Zimmertüren auch einen Segmentbogen haben, das dann wiederum etwas teurer wird.

Wichtig bei der endgültigen Wahl der Türen ist  auch die Festlegung auf die Türgriffe. Ein solches Teil wird tausendfach im Leben in die Hand genommen, deshalb ein gutes, griffiges und beständiges Material hierfür auswählen.

Aber wie in vielen Dingen, wird der Schreiner auch bei diesem Part seinen Rat und seine Erfahrung auf den Tisch legen und einem damit helfen, eine gute Entscheidung zu treffen.

Im letzten Beitrag zu unserer Serie „Entscheidungshilfen für den Bauherren“ informieren wir Sie über Entscheidungshilfen zum Bodenkauf.

 

Eine Visitenkarte einer Wohnung – Die Diele

Eine Visitenkarte einer Wohnung

Dielensideboard

Dielensideboard


Jeder der in ein Haus oder eine Wohnung kommt, wird fast immer zuerst in eine sogenannte „Diele“ eintreten, bevor es in den weiteren Wohnraum geht.

Diese „Diele“ gibt den ersten Eindruck des Zuhauses wieder und ist sozusagen die Visitenkarte einer kleinen oder auch großen Unterkunft.

Oft sind es nur ein paar Quadratmeter, die einem beim Betreten ins Auge fallen. Aber ob groß oder klein, diesen Raum sollte man immer so gestalten, dass der zur Verfügung stehende Platz bestens ausgenützt wird.

Es ist dabei unbedingt zu überlegen, was man hier alles unterbringen muss und will.

Wenn es vom Platz her möglich ist, wäre ein Einbauschrank für Jacken, Westen usw. das Optimale. In den entsprechenden Zwischenböden könnten die Schuhe ihren Platz finden.

In der Innenseite einer Türe sollte vielleicht ein Spiegel angebracht werden, der den Betrachter in ganzer Größe erfassen kann.
Wenn die Dielenhöhe auch noch ein paar Schubkästen ermöglicht, für Handschuhe, Schals und anderes, dann wäre viel Stauraum gewonnen.

Ist auf der  gegenüberliegenden Seite eventuell die Anbringung eines
Side-Bordes  möglich, dann sollte man diese Anschaffung unbedingt ins Auge fassen.  Ein solches Möbelstück ist immer  für viele Utensilien des täglichen Bedarfs sehr aufnahmefähig. 

Mittig Schubkästen, links und rechts eine Türe und dahinter einige verstellbare Zwischenböden, so könnte das Gegenüber zum Schrank aussehen.

Auf dem Side-Bord sollten eventuell eine schmucke Schale, vielleicht ein Kerzenleuchter oder eine Tischlampe stehen, das gibt dem Ganzen einen schönen Rahmen. Wenn dann über dem Bord noch ein passendes Bild hängt, ist alles perfekt.  Eine Deckenlampe, die den Raum günstig ausleuchtet, sollte nicht vergessen werden.

Wichtig bei allen Planungen für den „Empfangsraum“ ist eigentlich das Material und noch wichtiger die Ausführung dieser Möbel.

Auf keinen Fall sollte man hier am Material oder an der Ausstattung sparen.

Eine „billige“ Variante wäre hier bestimmt fehl am Platze und deshalb der Rat, gehen Sie zur Beratung zu einem Schreiner Ihres Vertrauens. Der kann Ihnen aufgrund seiner unterschiedlichsten Erfahrungen vieles vorschlagen, von dem einen abraten oder das andere bestens empfehlen.

Der Fachmann für Holz kann Ihnen erklären, was ist im Moment modern, was pflegeleicht und welcher Stil ist zeitlos.

Dann kommen Sie  zu einem optimalen Ergebnis bei dieser Anschaffung und  Sie selbst und Ihre Gäste haben an der „Visitenkarte“ Ihres Heimes, nämlich der DIELE, bestimmt
sehr viel Freude.


Wie ist Ihre Diele gestaltet? Wir würden uns über eine Antwort von Ihnen sehr freuen.